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Handyverbot an unserer Schule!
Seit neustem ist es offiziell: Das Handyverbot an unserer Schule ist in Kraft getreten. Nach längerer Planung wurde die neue Handynutzungsvereinbarung nun umgesetzt. Ziel dieser Regelung ist es laut Schule, den Alltag der Schülerinnen und Schüler positiv zu verändern, die Rede ist von einer ,,lauten Pause “. Gemeint ist damit eine Pause, in der Gespräche, Bewegung und soziale Interaktionen im Vordergrund stehen. Doch ein wichtiger Punkt wird dabei oft übersehen: Viele Kinder und Jugendliche haben sich schon vor dem Verbot viel bewegt und miteinander gesprochen.
Manche Schülerinnen und Schüler empfinden die neue Regelung eher als Einschränkung, während andere sie kaum bemerken. Es zeigt sich also schon jetzt, dass die Wirkung des Handyverbots sehr unterschiedlich wahrgenommen wird und stark davon abhängt, wie der Schulalltag insgesamt gestaltet ist.
Ein weiterer Punkt der neuen Regelung ist die Idee, die Schule als handyfreie Zone zu gestalten. Damit das funktioniert, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden. Ein Beispiel dafür sind die Uhren im Schulgebäude. Tatsächlich ist vielen aufgefallen, dass im Haus 1 einige Uhren ersetzt oder neu eingestellt wurden. Dadurch fällt zumindest hier die Ausrede weg, man müsse das Handy benutzen, um die Uhrzeit zu überprüfen. Dennoch bleibt ein Problem bestehen: Gerade in großen Pausen, wenn die Klingel einmal nicht funktioniert, wird es schwieriger, pünktlich zum Unterricht zu erscheinen.
Auch die Gestaltung des Schulgeländes spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Schon seit einiger Zeit wird versprochen, den Schulhof neu zu gestalten. Bisher empfinden viele ihn jedoch als eher langweilig. Die Frage ist also: Was machen wir ohne Handy, wenn es draußen kaum Alternativen gibt?
Natürlich gibt es auch Konsequenzen bei Verstößen gegen das Handyverbot. Beim ersten Mal wird das Gerät eingezogen und kann nach dem Unterrichtsschluss im Sekretariat abgeholt werden. Bei wiederholten Verstößen sind sogar sogenannte „Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen“ vorgesehen. Was genau darunter zu verstehen ist, bleibt jedoch unklar.
Am Ende stellt sich vor allem eine entscheidende Frage: Wie konsequent wird das Verbot tatsächlich umgesetzt? Werden Lehrkräfte wirklich jedes sichtbare Handy einsammeln, auch wenn es nur aus der Hosentasche herausschaut? Oder wird es im Schulalltag doch zu Ausnahmen kommen? Werden einige Lehrer es bei jeder Sichtung einsammeln oder werden einige Lehrer nichts sagen?
Das Handyverbot bringt Veränderungen mit sich, aber es löst nicht automatisch alle Probleme. Vor allem zeigt sich: Bewegung und Gespräche gab es auch schon vorher. Ob das Verbot langfristig wirklich etwas verbessert, wird sich erst mit der Zeit zeigen.
Große Worte, schwache Taten
Manche Schülerinnen und Schüler reden gern von Stärke und Ehre. Von Mut, Überzeugung und Standhaftigkeit. Hohe Maßstäbe, die das rechte Milieu besonders gern für sich beansprucht.
Als am BGB eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Rechtsextremismus und Demokratie gezeigt wurde, hätte sich zeigen können, wie viel von diesen Worten tatsächlich übrigbleibt. Wer von seiner Weltanschauung überzeugt ist, hätte eine einfache Möglichkeit gehabt: argumentieren. Widersprechen. Diskutieren.
Stattdessen wurden Teile der Ausstellung zerstört.
Das ist kein Zeichen von Stärke. Es ist ein Eingeständnis von Schwäche. Wer Argumente hat, braucht keine Plakate zu zerreißen. Wer recht hat, muss keine Ausstellung beschädigen.
Mut wäre gewesen, den eigenen Standpunkt öffentlich zu vertreten. Ehre wäre gewesen, sich der Diskussion zu stellen. Standhaftigkeit wäre gewesen, Argumente auszuhalten und Gegenargumente zu formulieren.
Stattdessen blieb es bei Gewalt und Zerstörung
Und damit eine ziemlich einfache Botschaft:
Die großen Worte über Stärke und Ehre halten offenbar nicht einmal eine Ausstellung aus.
Von K. Küster (Lehrer am bg)
Noten sagen alles oder nichts? Warum unser Bewertungssysteem unfair wirkt
13. Dezember 2025
Noten haben in der Schule eine enorme Bedeutung. Sie entscheiden über Zeugnisse, Versetzungen und oft auch über spätere Chancen. Trotzdem zweifeln viele Schülerinnen und Schüler daran, ob Noten wirklich widerspiegeln, was jemand kann.
Häufig zählt eine einzelne Klassenarbeit mehr als kontinuierliche Mitarbeit über mehrere Wochen. Wer an einem Tag einen schlechten Moment hat, wird dafür langfristig bewertet. Fähigkeiten wie Kreativität, Teamarbeit oder soziales Engagement spielen kaum eine Rolle, obwohl sie im Alltag und später im Beruf wichtig sind.
Außerdem lernen Menschen unterschiedlich schnell und auf verschiedene Arten. Das aktuelle System wird diesen Unterschieden nur selten gerecht. Noten sind einfach und übersichtlich, aber sie zeigen nicht immer die ganze Leistung. Schule sollte deshalb überlegen, wie Bewertung fairer und vielfältiger gestaltet werden kann.
Von Maximilian Radloff und Mick Wartenberg
ChatGPT, Hausaufgaben und Referate: Wo KI wirklich hilft und wo sie uns dümmer macht
10. Dezember 2025
Künstliche Intelligenz gehört inzwischen für viele Schülerinnen und Schüler ganz selbstverständlich zum Schulalltag. Programme wie ChatGPT werden genutzt, um Aufgaben zu verstehen, Texte zusammenzufassen oder erste Ideen für Referate zu sammeln. Gerade bei komplizierten Themen kann KI helfen, Inhalte verständlicher zu erklären und schneller einen Überblick zu bekommen.
Gleichzeitig wächst die Sorge, dass KI das eigene Denken ersetzt. Wenn Texte ungeprüft übernommen werden, bleibt der Lerneffekt aus. Schule lebt davon, dass man sich mit Aufgaben beschäftigt, Fehler macht und daraus lernt. Wer diesen Prozess an eine KI abgibt, spart zwar Zeit, verliert aber wichtige Fähigkeiten wie selbstständiges Denken und Formulieren.
KI ist damit weder grundsätzlich gut noch schlecht. Sie kann ein sinnvolles Werkzeug sein, wenn sie zur Unterstützung genutzt wird. Entscheidend ist, dass Verantwortung und Denken weiterhin beim Menschen bleiben und nicht bei der Technik.
Von Maximilian Radloff
Tag der Berufe am barnim-gymnasiums Bernau
01. Oktober 2025
Am Montag, den 29. September 2025, ging es für rund 45 Schüler*innen der 9.
Jahrgangsstufe gemeinsam mit vier Lehrkräften nach Potsdam, Ziel war der Landtag
Brandenburg. Dort nahmen sie im Plenarsaal und in weiteren Räumen an einem
spannenden Planspiel teil, das sie einmal selbst zu Politiker und Politikerinnen werden
ließ.
Nach einer gemeinsamen Anreise mit der Regionalbahn am S Bernau Bhf begann das
Programm gegen 10 Uhr. Nach einer kurzen Erklärung von ein paar politischen Begriffen
startete sofort das eigentliche Planspiel. Die Teilnehmenden übernahmen die Rollen
von Abgeordneten fünf fiktiver Parteien, wählten einen Präsidenten und bildeten
Fraktionen. Anschließend wurde begeistert diskutiert, argumentiert und abgestimmt,
fast wie im echten Landtag.
Das Thema des Tages lautete „Führerschein ab 16“. In hitzigen Debatten wurde darüber
gestritten, ob Jugendliche schon früher den Führerschein machen dürfen. Am Ende
einigten sich die Schüler*innen auf einen Gesetzesentwurf, der das Fahren ab 16
grundsätzlich erlaubt, jedoch mit bestimmten Sicherheitsmaßnahmen beschränkt.
Viele waren überrascht, wie lebendig und realistisch das Ganze wurde. Einige hielten
überzeugende Reden, andere verteidigten ihre Positionen mit überzeugendem
Enthusiasmus, echte Parlamentsatmosphäre. Besonders gelobt wurde die
Abwechslung zum normalen Unterricht.
Das Planspiel dauerte bis etwa 15 Uhr und endete mit einer kurzen Auswertung. Für
viele war es ein aufregendes und lohnendes Erlebnis, das zeigte, wie Demokratie
funktioniert – und dass politische Entscheidungen oft mehr Diskussion und
Kompromiss erfordern, als man denkt.
Ob es die Exkursion auch in Zukunft wieder geben wird, steht noch nicht fest.
Interessierte können aber gerne bei ihren PB-Lehrkräften nachfragen und es lohnt sich auf
jeden Fall!
Warum wir ständig müde sind: Schule, Handy und der unterschätzte Schlafmangel
29. November 2025
Müdigkeit ist für viele Jugendliche ein fester Bestandteil des Schulalltags. Der Wecker klingelt früh, der Schultag ist lang und am Nachmittag warten Hausaufgaben oder andere Verpflichtungen. Zeit zur Erholung bleibt oft kaum, obwohl sie dringend nötig wäre.
Ein zusätzlicher Faktor ist das Handy. Viele schauen abends noch lange auf ihr Smartphone, schreiben Nachrichten oder scrollen durch soziale Medien. Das Licht der Bildschirme signalisiert dem Gehirn, dass es Tag ist, wodurch das Einschlafen schwerer fällt. Die Folge ist ein verkürzter und weniger erholsamer Schlaf.
Dauerhafter Schlafmangel wirkt sich nicht nur auf die Konzentration aus, sondern auch auf Stimmung, Motivation und Gesundheit. Wer ständig müde ist, kann im Unterricht kaum sein Bestes geben. Schlaf ist deshalb kein Luxus, sondern eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.
Von Maximilian Radloff
Tag der Berufe am barnim-gymnasiums Bernau
15. Juli 2025
Am Freitag, dem 11. Juli, hatten wir an unserer Schule zum ersten Mal einen Tag der Berufe. Das war für die 8. und 11. Klassen gedacht, damit sie verschiedene Berufe kennenlernen können. Es wurden diese Jahrgangsstufen ausgewählt, weil die Achtklässler bald ihr Praktikum machen und die Elftklässler langsam ans Abi denken müssen.
Los ging’s mit einer kurzen Besprechung bei den Klassenlehrern/Tutoren. Dann gingen die Schüler in drei Vorträge nacheinander. Jeder Vortrag dauerte 45 Minuten und zwischendurch gab es Pausen, um den Raum zu wechseln oder noch einzelne Fragen zu stellen. Am Ende des Tages haben sich alle noch mal mit ihren Lehrern/Tutoren getroffen, um den Tag auszuwerten.
Das Besondere war: Die Vorträge haben Eltern von unserer Schule gehalten, die von ihren Jobs erzählt haben. Dadurch war alles sehr echt und verständlich. Sie haben erzählt, wie ihr Arbeitsalltag aussieht, wie sie dahin gekommen sind und all unsere Fragen beantwortet.
Es gab viele unterschiedliche Berufe, von technischen über kaufmännische bis hin zu sozialen und kreativen Sachen. Für viele Schüler war es cool, Berufe zu sehen, an die sie vorher nicht gedacht hatten – oder sie haben gemerkt, dass ihre eigenen Ideen doch gut sind.
Viele haben diese Angelegenheit genutzt und auch Fragen gestellt. Vor allem die Geschichten von den Eltern haben die Vorträge lebendig gemacht. Es wäre cool, wenn’s so einen Tag wieder gibt.
Von Nirvi Jagirapu
Schuluniformen am barnim-gymnasiums Bernau
Wie wäre die Meinung der Schüler, wenn wir Schuluniformen an unserer Schule hätten? Wären die Schüler einverstanden und wenn ja, warum aber falls nein, warum nicht? Genau diese Fragen habe ich mir gestellt und hatte eine Idee, warum sie nicht einfach fragen. Da für habe ich je eine Klasse von Klassenstufe 7 bis 10 nach ihrer Meinung gefragt.
Die Antworten waren in jeder Klassenstufe sehr vielfältig, jedoch habe ich gemerkt, dass die Meinung von Klasse 7 bis 9 eher dagegen war, da sie sich so kleiden wollen wie sie wollen, was auch vollkommen verständlich ist aber natürlich gab es auch Ausnahmen die dafür gestimmt haben, weil sie Mobbing verhindern wollen.
In Klasse 10 gab es mehr Leute die FÜR die Einführung einer Schuluniform waren, da sie auch kein Mobbing wollen und morgens weniger Zeit damit verbringen wollen, Klamotten rauszusuchen aber auch weil sie denken, dass dies das Gemeinschaftsgefühl stärken könnte. Trotzdem gab es in allen Klassen natürlich auch neutrale Meinungen, da sich manche mehrere
Auswahlmöglichkeiten gewünscht haben, z.B. dass Mädchen zwischen Rock und Hose entscheiden können oder es für die Jahreszeiten angepasste Uniformen gibt aber auch dass sie es eine gute Idee fänden, wenn es nicht zu teuer wäre. Wir sehen die Meinung wäre geteilt, aber nicht komplett dagegen. Am Ende ein großes Danke an alle unterstützenden Lehrkräfte.
Von Lilly Schirrmann
Die Kunst AG am barnim-gymnasiums Bernau
Die Kunst-AG unserer Schule ist ein besonderer Ort der Kreativität und des künstlerischen Austauschs. Jeden Mittwochnachmittag verwandelt sich der Kunstraum in einen lebendigen Treffpunkt, an dem Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 12. Klasse zusammenkommen, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
Das vielfältige Programm der AG umfasst verschiedene künstlerische Techniken wie Linoldruck, Bleistiftzeichnungen und Acrylmalerei. Beim Linoldruck entstehen ausdrucksstarke Drucke, während Bleistiftzeichnungen den Blick fürs Detail schulen. Das Malen mit Acrylfarben bietet die Möglichkeit, sich farblich auszutoben. Darüber hinaus sind wir offen für neue Techniken und Ideen - von Aquarellmalerei über Collage bis hin zu digitaler Kunst.
Die entspannte Atmosphäre, untermalt von dem komischen Musikgeschmack von Herr Missfeld, schafft den perfekten Rahmen für kreatives Arbeiten. Unser engagierter Kunstlehrer Herr Missfeld begleitet jeden Schüler individuell und ermutigt zum Experimentieren mit verschiedenen Techniken. Der Austausch zwischen den Klassenstufen führt oft zu spannenden Projekten und gegenseitiger Inspiration. Besonders macht die AG ihre Offenheit für neue Techniken und Ideen, die entspannte Atmosphäre mit Musik, der altersübergreifende Austausch sowie die individuelle Förderung. Auch die Möglichkeit zur Teilnahme an Projekten begeistert viele Teilnehmer.
Die AG trifft sich jeden Mittwoch von 15:10 bis 16:40 Uhr im Kunstraum. Neue Teilnehmer sind jederzeit willkommen - einfach vorbeikommen und mitmachen! Wie der Kunstlehrer begeistert berichtet: "..."
Von Tamia Boldt
Wir sind die beste Schule Brandenburgs - und das gleich zweimal!
In diesem Schuljahr waren wir erneut sportlich äußerst erfolgreich. Mit den folgenden Altersklassen und Sportarten haben wir bei "Jugend trainiert für Olympia" teilgenommen:
Basketball:
WK III (U16) männlich/weiblich
WK II (U18) männlich/weiblich
Volleyball:
WK III (U16) männlich/weiblich
WK II (U18) weiblich
WK I (U20) männlich
Fußball:
WK II (U18) männlich
Von insgesamt neun Regionalfinals konnten wir acht für uns entscheiden und haben uns somit für neun Landesfinals qualifiziert (einschließlich des Volleyball-Teams U20, das sich direkt qualifiziert hatte). Bei diesen Landesfinals haben wir unsere Schule mit tollen Ergebnissen und dem wahren "sportlichen Kämpfergeist" vertreten.
Das Highlight des Jahres: Die U16-Basketball-Mädchen sowie die U18-Basketball-Jungen haben sich für das Bundesfinale im Mai qualifiziert und werden als beste Schule Brandenburgs unser Bundesland in Berlin vertreten. Das Bundesfinale erstreckt sich über vier Tage und gilt als die Deutsche Meisterschaft der Schulen.
Doch das Schuljahr ist noch nicht vorbei! Kürzlich haben sich auch unsere U18-Fußballer für das Landesfinale qualifiziert und werden am 19. Juni um den Einzug ins Bundesfinale kämpfen.
Aber das ist noch nicht alles: Auch unser Beachvolleyball-Mixed-Team, das bereits im letzten Jahr sehr erfolgreich war, wird sich im Sommer wieder mit den besten Schulen Brandenburgs messen. Wir wünschen viel Spaß und maximale Erfolge!
Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle dem Förderverein, der unsere Schüler*innen durch die Übernahme der Fahrtkosten tatkräftig unterstützt hat. Ebenso möchten wir uns bei den engagierten Begleitpersonen, Herrn Niedermeier, Herrn Schaetz, Herrn Herrmann und Herrn Pietza, für ihren großartigen Einsatz bedanken.
Von T. Herz (Lehrer des barnim-gymnasiums bernau)
Ein Tag zwischen Büchern, Cosplay und Autor*innen – das barnim-gymnasium auf der Leipziger Buchmesse
Am Freitag, den 28. März, verwandelte sich der Schulalltag für 60 Schülerinnen und Schüler des barnim-gymnasiums bernau in ein literarisches Abenteuer: Zusammen mit Frau Rückert und Frau Borchert machten wir uns auf den Weg zur Leipziger Buchmesse – eine der größten und buntesten Buchmessen Deutschlands.
Bereits auf der Hinfahrt war die Vorfreude spürbar. Für viele war es der erste Besuch auf einer Buchmesse, andere freuten sich vor allem auf die Cosplay-Convention, die parallel stattfand. In Leipzig angekommen, öffnete sich eine Welt voller Geschichten, Ideen und kreativer Menschen. In den Hallen begegneten wir Autorinnen, Comic-Künstlerinnen, Verlegern und Buchbegeisterten aus ganz Deutschland – und darüber hinaus.
Besonders beliebt war bei vielen Besuchern die Manga- und Comic-Halle. Zwischen kostümierten Figuren, grafischen Romanen und Zeichenvorführungen wurde klar: Lesen hat viele Gesichter – und alle sind willkommen. Aber auch klassische Belletristik, Sachbücher und Jugendliteratur waren stark vertreten. Manche von uns nutzten die Chance, mit Autor*innen ins Gespräch zu kommen oder sich Bücher signieren zu lassen.
Neben der beeindruckenden Menge an Büchern gab es auch zahlreiche Lesungen, Workshops und Podiumsdiskussionen. Wer mochte, konnte sich über politische Bildung, Klimawandel in der Literatur oder über das Schreiben als Beruf informieren.
Für uns alle war der Tag nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern auch ein Beweis dafür, wie lebendig und vielfältig Literatur sein kann. Ob Leseratte, Cosplay-Fan oder neugieriger Einsteiger – auf der Buchmesse war für jede*n etwas dabei.
Danke an Frau Rückert und Frau Borchert für die Organisation dieser besonderen Exkursion – wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Besuch geplant ist!
Von der gesamten Redaktion
Schülersprecher Micheal - Was sind seine Pläne?
Seit diesem Schuljahr ist Michael (Vo Thanh Tien) an unserer Schule und hat bereits einiges erreicht: Zuerst wurde er Klassensprecher der 10/LM, dann stellvertretender Schülersprecher und nun ist er unser neuer Schülersprecher. Doch was möchte er verändern?
Ein großes Anliegen von Michael ist die Einführung eines Geschichte-Leistungskurses, da viele Mitschüler diesen Kurs gerne belegen würden. Auch das Wohlbefinden der Schüler liegt ihm am Herzen. Er plant, Apfelbäume auf dem Schulgelände zu pflanzen, Sitzsäcke im Foyer aufzustellen und einen Volleyball- oder Basketballplatz auf dem Schulhof zu installieren. Ursprünglich wollte er einen Dönerladen in der Schule eröffnen, doch aufgrund von Hygienevorschriften ist diese Idee nicht umsetzbar.
Stattdessen denkt er an eine digitale Vereinfachung der Schülerkonferenz und der Wahlen, um die Kommunikation zu verbessern. Michael hat viele Ideen, um das Schulleben zu bereichern – wir sind gespannt, wie er diese umsetzt!
Von Mick Matthias Wartenberg
Die neuen orangen Mülleimer
Jeder kennt es, immer öfter findet man auf der Straße aber auch im Gebüsch, Müll. Von Kaugummi, über Taschentücher bis hin zu Plastikverpackungen. Auch an unserer Schule findet man trotz vieler Mülleimer immer noch Müll z.B. auch im Foyer. Das hat die Klasse 8/4 über dieses Thema nachdenken lassen, weshalb sie die Idee hatten mit Hilfe des Fördervereins 10 orangefarbene auffällige Mülleimer aufzustellen.
Mit dieser auffälligen Farbe wollten sie sicher gehen, dass niemand sie übersieht. Sie wurden auch mit Sprüchen versehen, wie z.B. „Allesfresser“, „Ich bin der MÜLLer für dein täglich Brot“, „Ich FALL vom Glauben AB“, „Füll mich ab“ und vieles mehr. Mit dieser Idee haben sie die Hoffnung, dass nun zu 100% nicht benötigte Dinge und Abfall in ihnen landen. Also bitte unterstützt unsere Schule indem ihr diese Mülleimer benutzt, ihr könnt sie im Foyer, aber auch woanders in der Schule verteilt finden.
Warum WAT-Schluss ab Klasse 10?
An unserer Schule wird das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik (kurz: WAT) bis zur 9. Klasse unterrichtet. Das liegt daran, dass der Lehrplan für WAT nur bis zur 9. Jahrgangsstufe vorgesehen ist. In der 10. Klasse gab es bisher den SPU-Technik-Kurs, der zur Vorbereitung auf die Oberstufe diente.
Da es jedoch mittelfristig an ausgebildeten Techniklehrkräften mangelt, hat die Schule beschlossen, den Technikunterricht in der Oberstufe nicht weiter anzubieten. Infolgedessen wurde auch der SPU-Technik-Kurs in Klasse 10 gestrichen. Besonders für Schüler, die eine Ausbildung oder ein Studium im technischen Bereich anstreben, fehlt damit eine wichtige Grundlage.
Laut Herrn Dr. Daske sind jedoch die meisten Schülerinnen und Schüler davon nicht negativ betroffen. Ein größeres Problem sieht er vielmehr im allgemeinen Mangel an soliden wirtschaftlichen Kompetenzen im Schulunterricht. Die Fächer WAT, Politische Bildung (PB) und Geografie können wirtschaftliche Inhalte nicht in ausreichendem Maße abdecken.
Hier könnte ein eigenständiges Fach „Wirtschaft“ in der Oberstufe Abhilfe schaffen. Technische Inhalte finden sich zwar weiterhin in naturwissenschaftlichen Fächern wie Physik und Chemie, wirtschaftliche Aspekte werden in PB und Geografie thematisiert.
Für die Zukunft ist ein Seminarkurs zum Thema Wirtschaft in der Oberstufe angedacht. Eine Rückkehr des Technikunterrichts ist laut Herrn Dr. Daske jedoch derzeit nicht absehbar.
Von Nirvi Jagirapu
Schulsystem in Deutschland - was läuft schief?
Liebe Bildungsexperten, Schulleiter und andere Gestalten des schulischen Universums!
Wenn man sich unser Bildungssystem genauer anschaut, könnte man meinen, wir hätten es
mit einem Schweizer Uhrwerk zu tun - allerdings einem, das gelegentlich stehen bleibt,
rückwärtsläuft oder gleich ganz den Geist aufgibt. Besonders "brillant" zeigt sich dies
beim täglichen Versuch, 30 verschiedene Persönlichkeiten mit einem einzigen Lehrstil zu
unterrichten, als wären alle Schüler aus derselben Form gegossen.
Betrachten wir einmal die besonders "gelungenen" Aspekte unseres Systems: Da wäre
zunächst das frühe Aufstehen, denn selbstverständlich sind Teenager um 6 Uhr morgens
am produktivsten - die Wissenschaft, die das Gegenteil beweist? Die ignorieren wir einfach gekonnt! Nicht zu vergessen ist die geniale Notenvergabe, die es schafft, komplexe menschliche Wesen perfekt mit Zahlen von 1 bis 6 zu kategorisieren. Und dann erst das ausgeklügelte Sitzsystem: 45 bis 90 Minuten bewegungslos ausharren - wer braucht schon natürliche Körperbewegung?
Der absolute Klassiker bleibt jedoch der legendäre Lehrerspruch: "Das haben wir schon
immer so gemacht!" - was uns direkt an die Zeiten erinnert, als man noch fest davon überzeugt war, die Erde sei eine Scheibe. Dabei wäre es so einfach zu verstehen, dass Kreativität wichtiger ist als stumpfes Auswendiglernen, dass individuelles Lerntempo keine
Schnecke aus einem Hasen macht, dass ein iPad kein Werk des Teufels ist und dass prak-
tische Erfahrungen manchmal mehr wert sein können als reines theoretisches Wissen.
Bis diese Erkenntnisse sich durchsetzen, üben wir uns weiter im kollektiven Augenrollen
und hoffen inständig, dass die nächste Schulreform nicht wieder zwei Jahrzehnte auf
sich warten lässt!
Und ja, dieser Text wurde selbstverständlich vorschriftsmäßig auf einem unbequemen Stuhl verfasst, mit akkurat getimten 45-Minuten-Intervallen für den Tätigkeitswechsel. Denn Tradition ist schließlich Tradition!
Von Tamia Boldt
Die Theater AG am barnim-gymnasium Bernau
Die Theater-AG ist in den letzten Jahren immer präsenter geworden, zum Beispiel bei
den schulischen Veranstaltungen wie der Weihnachtssoirée, das Sommerfest und auch in
der Projektwoche vertreten, um den Leuten das Theater nahe zu bringen.
Die Theater AG ist ein kreativer Ort, der Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, ihre schauspielerischen Talente zu entdecken und zu entwickeln. In der Theater AG kommen junge Menschen zusammen, um gemeinsam zu proben, zu spielen und ihre Leidenschaft für das Theater auszuleben. Diese Arbeitsgemeinschaft fördert nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten, sondern auch soziale Kompetenzen und Teamarbeit.
In der Theater AG haben die Teilnehmer die Gelegenheit, verschiedene Rollen zu übernehmen und in unterschiedliche Charaktere zu schlüpfen. Durch das Schauspielern lernen sie nicht nur, Emotionen auszudrücken und Geschichten lebendig dem Publikum zu zeigen, sondern erhalten auch die Gelegenheit, ihr Selbstvertrauen zu stärken.
Der Applaus des Publikums ist eine Belohnung für die harte Arbeit und das Engagement jedes Einzelnen. Die Teilnahme an der Theater AG hat viele positive Auswirkungen auf die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Sie lernen, sich selbst zu präsentieren, ihre Stimme zu nutzen und sich in der Öffentlichkeit wohlzufühlen. Darüber hinaus fördert das Theater das kreative Denken und die Improvisation, die in vielen Lebensbereichen von Vorteil sind.